Wie gesund sind Zedernüsse?

Zedernüsse sind wahre Vitaminbomben und flächendeckend noch nicht allzu bekannt in unseren Breitengraden. Doch dies wird sich durchaus bald ändern, denn die Trendsetter von Superfoods hat die Zedernüsse erkannt. Zedernüsse entstammen der frostharten Sibirischen Zirbelkiefer und sind vor Ort sehr beliebt und ein wichtiges Nahrungsmittel. Die Nüsse werden vielseitig eingesetzt. Die Bäume sind gar zwischen 400 und 1000 Jahre alt. Die Menschen in Sibirien verehren die Bäume und wissen um deren Heilungskräfte.

Das Geheimnis der Zedernüsse

Wer kennt die Zirbelkiefer?

Wenige Menschen, welche nicht so bewandert in der botanischen Welt sind, kennen die stets grüne Zirbelkiefer kaum. Die Kiefer wird gar bis zu 40 Meter groß. Vom Ural in Sibirien bis zum Altaigebirge wächst die Zirbelkiefer. Die Einheimischen verehren die Zirbelkiefer und es entsteht schon fast ein Kult um das hohe Gewächs. Einerseits liefert die Zirbelkiefer die gehaltvollen Zedernüsse, auf der anderen Seite liefert die Kiefer ein wichtiges natürliches Baumaterial. Die Erntearbeit für die Zedernüsse benötigt jedoch eine aufwendige Arbeit. Dadurch sind die Zedernüsse wie oftmals Nüsse nicht ganz günstig und bewegen sich hier im oberen Mittelfeld. 100 Gramm der Nüsse kosten durchschnittlich 4,50 Euro.

Proteinhaltig und eine wahre Kraftquelle

Zedernüsse enthalten ca. 63 bis 90 % gesunde ungesättigte Fette. Besonders hervorzuheben ist der hohe Vitamin E-Anteil, welcher einen Schutz gegen Krebserkrankungen bietet. Weitere Bestandteile sind:

  • 6 % Zucker
  • 19 % Proteine
  • 7,5 % Kohlenhydrate
  • 6 % Ballaststoffe
  • kaum Salzgehalt

Der wertvolle Beitrag für die Gesundheit

Die sibirische Bevölkerung verwendet die Nüsse zur Produktion von Sahne oder Milch. Das gewonnene Produkt wird vor allem stillenden Müttern ans Herz gelegt. Die Produktion der Muttermilch wird positiv angeregt. Diese Tradition wird von Generation zu Generation den Müttern überliefert.

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Allgemein regen die Zedernüsse bei Kindern die körperliche und geistige Entwicklung an. Bei Erwachsenen wird das Immunsystem zudem gestärkt. Zedernüsse besitzen dank der ungesättigten Fettsäuren einen hohen Nährwert und wirken sättigend. Wichtige Spurenelemente wie unter anderem:

  • Zink
  • Kupfer
  • Kobalt
  • Mangan
  • Magnesium
  • Eisen

führen dem Körper wichtige Vitalstoffe zu. Dabei beinhalten die Zedernüsse zusätzlich die Vitamine B und E. Der Vitamin-E-Gehalt ist vergleichsweise hoch im Vergleich zu anderen Nüssen. 100 Gramm der Zedernüsse erreichen einen 160-prozentigen hohen Tagesbedarf an Vitamin E. Es handelt sich definitiv um eine wertvolle Vitaminbombe. Kein Wunder, dass die Nüsse immer mehr in den Fokus unserer Ernährung gerät.

Zedernüsse vielseitig in der Küche einsetzen

Zedernüsse schmecken leicht nussig, erdig und sind geschmacklich vergleichbar mit den Pinienkernen. Sie eignen sich als Topping auf dem Müsli, dem Salat oder einem Obstsalat sowie weiteren Dessertspeisen. Wer gerne ein Brot zu Hause selber backt, kann gemahlene Zedernüsse als geschmackvolle Variante in den Teig einarbeiten. Das Brot erhält einen feinen und leichten Nussgeschmack. Die nächsten Weihnachtsplätze können mit dem Geschmack der Zedernüsse eine besondere Geschmacksnote erhalten. Ob als pure Nüsse, gemahlen oder als Öl, der nussige und runde Geschmack lässt sich vielseitig in jeder Küche einsetzen.

Trotz des hohen Fettgehaltes eignen die Zedernüsse sich als kleiner Snack für zwischendurch. Der selbstgemachte Müsliriegel aus diversen Nüssel ist gerade bei jungen sportlichen Menschen beliebt. Mit wenigen Nüssen kann gerade bei einer Diät der Appetit gezügelt werden. Zedernüsse werden ebenso zu Speiseöl verarbeitet. Das Öl eignet sich zum Anbraten von Speisen und eine gelungene Alternative auf dem täglichen Speisezettel.

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Die Italiener sind bekannt für ihre leckere Küche. Ein Pesto mit der speziellen Note der Zedernüsse wird die Geschmacksknospen des Gourmets wahrlich verwöhnen. Gerade Gäste können mit der neuen Küche beeindruckt werden.

Sie sind gesund und immer wieder eine Sünde Wert

Empfohlen wird ein Teelöffel der Zedernüsse pro Tag. Nüsse gehören heute immer mehr zum täglichen gesunden Speiseplan. Die wertvollen und wichtigen Spurenelemente, Vitamine und Fette decken den Tagesbedarf somit ab. Die Zedernüsse werden auch als Soja des Nordens bezeichnet. Die Medizin hat in Sibirien schon lange die Wirkung der Nüsse erforscht und erkannt. Der Zedernussrahm gilt als Stärkungsmittel bei Krankheiten. Im 18. Jahrhundert wurde er Rahm als Heilmittel gegen Tuberkulose verwendet. In Sibirien wird bis heute das Zedernussöl als Schamanengold von Sibirien genannt. Schon fast verwunderlich, dass es erst jetzt in unseren Küchen Einzug hält.

Das Zederöl der Zedernüsse

Zedernöl besteht aus wertvollen essentiellen Fettsäuren. Gleichzeitig besitzt es einen hohen Gehalt an Phosphatiden. Sie sind beteiligt am Zellmembranenaufbau sowie der Hirn- und Nervenzellen. Nüsse waren schon immer ein beliebtes Nervenfutter. So entstand das bekannte Studentenfutter.

Um die wertvollen Inhaltsstoffe der Zedernüsse zu bewahren, werden in einem zeitintensiven Kaltpressverfahren das kostbare Öl erzeugt. Das Zederöl ist ein Muntermacher. Die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit wird aktiviert sowie erhöht.

Doch die Zedernüsse können noch mehr. Die restlichen Zedernflocken werden nicht weggeschmissen, sondern weiter verarbeitet. Die wertvollen Proteine dienen den gesundheitsbewussten Sportlern als Proteinquelle. Eine vegane Eiweißquelle und sehr gesund.

Brüchige Nägel und Haarausfall

Gerade Frauen leiden unter brüchigen Fingernägeln. Die Inhaltsstoffe der Zedernüsse leisten Abhilfe. Ebenso schützen die Inhaltsstoffe vor Haarausfall. Den Zedernüsse wird gar eine potenzsteigernde Wirkung gar nachgesagt. Bei Hauterkrankungen sowie Arthritis hilft das Öl und dient ebenso als Massageöl. Bei Cholesterinproblemen hilft das Zedernöl und wird erfolgreich angewandt.


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